| Was tun bei rheumatischen Erkrankungen? |
Rheumatische Erkrankungen zählen lt. Prof. Wendt zu den Eiweißspeicherkrankheiten. Ich teile diese Erkenntnis, auch wenn die Schulmedizin dies nach wie vor ablehnt.Die Schulmedizin gibt als Ursache entweder Gelenkverschleiß (Arthrose) oder Störung des Immunsystems an (Rheuma) an. Für mich ist in beiden Fällen eine Übersäuerung die Ursache, die wiederum zu den Symptomen Verschleiß und Entzündung führt.
Menschen mit rheumatischen Erkrankungen - Arthrose, Rheuma, Gicht - sind aufgrund unterschiedlicher Faktoren übersäuert.
Die Übersäuerung hat in vielen Fällen ihren Ursprung in falscher Ernährung. Das trifft vor allem für übergwichtige Menschen zu, die viel tierisches Eiweiß zu sich nehmen, zu viel Alkohol trinken, zu viel Süßes und zu viel Weißmehl konsumieren.
Bezüglich Ernährung ist es im Grunde egal was die Ursache für die Übersäuerung ist, es gilt das wegzulassen, das die Übersäuerung und Entzündung verschärft, in erster Linie das tierische Eiweiß in Form von Fleisch, Wurst und Geflügel, aber auch Milch, Yoghurt und Käse, aber auch Hülsenfrüchte. Allerdings kann auch der Stress durch falsche Ernährung und vor allem fehlende Mineralien und Vitamine begünstigt werden. Man kann aber davon ausgehen, dass sich die 'Rheuma-Kost' auch positiv auf den Stress auswirken kann. Vielleicht gibt es aber doch noch spezielle Lebensmittel, an die man dann denken sollte.
Beim Obst streiten sich nach wie vor die Geister, aber ich denke, dass man es bei akutem Rheuma weglassen sollte, da es säuernd wirken kann. Ich lehne mich in dem Punkt an Are Waerland an, der mit großem Erfolg das Obst von der Speisekarte der Rheumatiker gestrichen hat. Ausnahmen: Trockenobst und Bananen. (Wenn man selber Obst im Garten hat und dieses wirklich reif erntet, dann denke ich, wirkt es schon basisch. Aber trotzdem: in Maßen!) Der Verzehr von Obst mag bei Arthrose grundsätzlich zu empfehlen sein, denn sonst hätte GAT (Ganzheitliche Arthrose Therapie) nicht solchen Erfolg. Allerdings ist diese Diät Normalgewichtigen oder Leichtgewichten nicht zu empfehlen, da man durchaus einige Kilos verliert. Die bei den rheumatischen Erkrankungen erforderliche Lebensführungs- und / oder Ernährungsumstellung erfolgt in mehreren Schritten und je nach Schweregrad der Erkrankung. Stressreduzieren ist Ihre Aufgabe, mein Part als Ernährungsberaterin beschränkt sich darauf, Ihnen die Lebensmittel vor zu stellen, die es zu meiden gilt, die Lebensmittel, die gut sind und wie Medizin wirken können. Außerdem gibt es einige zusätzliche Maßnahmen, die man man bei Rheuma gut anwenden kann.
Was soll erreicht werden? Wie soll das erreicht werden? Wie kann der Speiseplan aussehen?
Lesen Sie hier Grundsätzliches So könnte ein Tages-Speiseplan aussehen
Rheuma und ausleitenden Organe Nicht selten werden rheumatische Erkrankungen begleitet von einer Darm- und/oder Nierenschwäche. Wenn diese wichtigen Organe nicht richtig arbeiten können, dann verbleiben Giftstoffe (zu lange) im Körper. Sorgen Sie also für eine gute Verdauung und mit genug Flüssigkeit - damit ist stilles Wasser gemeint! - für eine gute Ausscheidung über die Nieren. Die Flüssigkeit hilft natürlich auch und besonders, wenn Sie unter Verstopfung leiden. Zusätzlich helfen hier Leinsamen und Erdmandelflocken. Insgesamt ist es notwendig, die Organe zu unterstützen.
Lesen Sie hier welche Maßnahmen sinnvoll sind.
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Rheumatische Erkrankungen zählen lt.
Aber das alleine ist es nicht! Sehr oft findet sich als Ursache Stress in jedwelcher Form. An erster Stelle steht hier der emotionale Stress, der zu der Übersäuerung führt. Da hilft Ernährungsumstellung alleine nicht. Es gilt den Stress zu erkennen und deutlich zu reduzieren.
Gegessen werden sollte das, was hilft zu entsäuern, also viele Mineralstoffe mit sich bringt, wie Salate, Gemüse, Kartoffeln, Kräuter, gesunde Fette, wie Omega-3-Fettsäuren.
Um was geht es bei den rheumatischen Erkrankungen aus Ernährungssicht grundsätzlich?