Im Grunde ist es ganz einfach...

.... und jeder weiß es doch auch eigentlich!

 

Vielleicht nicht mehr jeder. Denn seit die Mütter zu den Fertigprodukten gegriffen haben, weil die Industrie ihnen damit wieder mehr Zeit für sich selber versprochen hat, gibt es tatsächlich ein großes Informations-Defizit über gute und gesunde Ernährung.

 

So einfach ist es im Grunde:

k-kartoffeln_fotolia_8200400_xsUnser Essen sollte so natürlich wie möglich sein.

Das größte Problem unserer Zeit ist wohl, dass wir viel zu viel denaturierte und veränderte Lebensmittel zu uns nehmen.
Was wir aber für unsere Gesundheit brauchen, sind biologisch erzeugte und naturbelassene Getreide, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Salate, Kräuter, Pilze und ein wenig Milchprodukte, Fisch und Fleisch. Ebenfalls aus biologischer Erzeugung. (Wir erzeugen ohnehin das alles nicht. Das macht ganz alleine die Natur.)

 

Unser Essen sollte so einfach zubereitet sein wie möglich.

Brauchen Sie Aufregung, Highlights und special effects für Ihre Nahrung, dann fragen Sie sich einmal, wieso das nicht woanders in Ihrem Leben auftauchen kann. Es hat für unser Essen nämlich keine Bedeutung.
Ganz im Gegenteil. Eine Möhre ist eine Möhre ist eine Möhre. Frisch aus der Erde, mit einem bißchen Fett geschmort schmeckt sie sensationell gut. Sie braucht kein Firlefanz.

 

Unser Essen sollte in Ruhe und ohne große Ablenkung genossen werden.

Was hat der Fernseher, der PC, das Radio etc. während des Essens verloren? Was macht es so schwer sich einfach auf das Essen zu konzentrieren? Wie konzentriert sind Sie ansonsten? Wozu diese Ablenkung? Von was?
Ist unser Essen, so wie es sein sollte, frisch geernetet und naturbelassen, dann dient die Konzentration darauf der Ehrfurcht vor dem Leben, vor der Erde, die uns unseren Lebenserhalt schenkt. Es gibt auf dieser Erde nur eine hauchdünne Schicht, die überhaupt fruchtbar ist. Nur auf ihr kann das wachsen, was uns am Leben erhält: unsere tägliche Nahrung.

 

Unser Essen sollte zu festen Zeiten stattfinden.

Wie ist das mit anderen Terminen, die Sie am Tag so haben? Sind die auch immer variabel? Mal so mal so? Sie gehen mal um 8, mal um 11, mal gar nicht ins Büro? Und wenn Sie einen Arzttermin haben, wie variabel ist der? Oder wenn Sie einen Termin mit einem Finanzberater, Autoverkäufer, Immobilienmakler haben? Werden diese Termina auch so rumgeschoben?

Essen Sie dreimal täglich zu festen Zeiten. Haben Sie noch kleinere Kinder, dann ist das für die das A und das O.
Denn unsere Organe funktionieren wie ein Uhrwerk. Jedes Organ hat zu einer anderen Zeit eine "Hochphase". Zu dieser Zeit steht diesem Organ das meiste an körpereigener Energie zur Verfügung. Der Rest muss warten, bis er dran ist.

Unser Dünndarm z.B., der ja unsere Nahrung für uns verdaut, hat seine wirkungsvollste Zeit von 13 bis 15 Uhr. Dann arbeitet er mit voller Leistung. Danach nimmt sie ab. Das heißt dann zwar nicht, dass er gar nichts mehr tut, er arbeitet dann nur auf Sparflamme. So sollte das, was nach 15 Uhr gegessen wird, leichter verdaulich sein.
Und nach 18.00 Uhr sollte gar nichts mehr gegessen werden, aus nun verständlichen Gründen.